One Of These Days

Senara’s (entspannte) Meckerecke

Womit ich so arbeite: ohne Worte :)

Fettleibigkeit lohnt sich

Ist es zu fassen?!?! Saturn belohnt Übergewicht!!!! Pro Kilogramm Körpergewicht bekommt man einen Euro Nachlaß auf irgendwelche Elektrogeräte. Nicht auf Sportgeräte, nein, Elektrogeräte. Wie wär’s denn zum Beispiel mit nem Fernseher. Und als kleiner Bonus oben drauf, damit es sich nächstes Mal noch mehr lohnt direkt noch ne Chipstüte und n Bier dazu, oder wie seh ich das?!?! Wie soll man da den Leuten denn noch gesundes Essen und Sport näher bringen? Geschweige denn Kindern. Gar nicht auszudenken. Aber hauptsache Klein Malte hat mit 12 bei einer Körpergröße von 1,52 m schon 98 kg damit er einen Fernseher für sein Zimmer bekommt. Liebe Werbestrategen von Saturn: wie wär’s mit nem Partner-Angebot?! Wenn man es schafft bis zum 2. Anlauf dieser Aktion nochmal die Hälfte seines eigenen Gewichtes zu zulegen bekommt man das erste künstliche Gelenk im Alter von 29 Jahren gleich dazu!!!

Mobbing für Fortgeschrittene

Ich hab da so nen Arbeitskollegen, mit dem ich von Tag eins an nicht so wirklich klar kam. In meinen Augen hat er einen seltsamen Humor und wenn frau (nicht nur ich)  nicht über seine Witze lacht oder es gar wagt ihm einen Spruch zurück zu drücken, dann ist man gleich ne Zicke. Das hindert ihn aber nicht daran den Versuch zu starten, die gleichen Flirtereien ab zu bekommen wie alle anderen Kollegen. Sein neuester Coup war folgender: Nachdem ein anderer Kollege behauptete Frauen fänden schwule Männer interessant, weil sie diese angeblich bekehren wollen, meinte besagter Anti-Mann zu mir: „Ich bin schwul und hätte gerne daß du mich bekehrst.“ Ich: „Nö.“ Er: „Warum nicht?!“ Ich: „Ich kenn mich mit Schwulen ein wenig aus und wenn du einer wärst, dann würdest du nicht so um Bekehrung betteln.“ (An dieser Stelle einen herzlichen Dank an meinen Onkel!!! Wenigstens ein Weg zum unglücklich sein ist mir verbaut worden ;) ) Aber zurück zum Thema. Wenn man mich um etwas bittet, kann ich ja immer so schwer nein sagen. Und wenn Monsieur unbedingt „bekehrt“ werden will… kann er haben. Ich habe also meine beiden Lieblingskollegen (beide 100% nicht schwul auch wenn der eine seltsam feminine Züge hat…) zusammen getrommelt und die beiden gebeten dem Anti-Mann mal ein wenig schöne Augen zu machen. Das schöne an der Geschichte ist, daß beide nicht mal wissen wollten wieso sondern einfach nur sagten: „Klar! Kein Thema!“ DAS nenn ich Kollegen *fg* Tja, was soll ich sagen. Der Anti-Mann rennt nur noch mit dem Hintern an die Wand gepresst an den beiden vorbei. Die machen das aber auch zu genial, ich hatte einen sehr amüsanten Tag. Schade daß ich das nicht filmen und online stellen kann… Es ist zu herrlich *seufzt*

Die bösen Fachtermini

Ich möchte euch an dieser Stelle mal wieder an einem Patientengespräch teilhaben lassen ohne großartig etwas zu kommentieren. Ich habe die Patientin aufgerufen und bringe sie in eine Kabine:

I: „So, dann machen Sie mir doch bitte schon mal das Bein frei und ich hole die Schwämmchen.“

P: „Welches Bein denn?“

I: „Na am besten das, das operiert wurde.“

P: „Ich bin nicht am Bein operiert worden, sondern an der Hüfte!“

I: „Soweit ich weiß gehört das Hüftgelenk mit zum Bein…“

P (vorwurfsvoll): „Ach, Sie immer mit Ihren Fachausdrücken!!!“

Rasputin und Darth Vader unter Hitlers Befehl

Nun folgt die etwas andere Filmkritik. Daß Rasputin und die Ninja-Version von Darth Vader für Hitler im 2. Weltkrieg unterwegs waren will einem nämlich der Film „Hellboy“ weismachen. Grandiose Idee, aber mal unter uns: Wer glaubt sowas denn wirklich? Ich mein 1. die Tatsache daß Darth „The Ninja“ Vader eine untote Puppe ist, die aufgrund Rasputin noch lebt… naja… ich weiß ja nicht… und 2. wenn auch nur einer von beiden damals anwesend gewesen wäre, ja glaubt ihr denn wirklich die hätten auf einen einfachen sterblichen wie den Adolf gehört?!?! Don’t think so!!! Die hätten gesagt: Scheiß auf höhere Rasse, es lebe die Apokalypse! Oder so ähnlich. Also frag ich mich, warum mußten hier wieder die Nazis herhalten und nicht einfach irgendein verrückter Wissenschaftler oder so was?! Wie dem auch sei, kümmert mich nicht wirklich. Sollen die Nazis halt Sündenbock sein. Machen sie ja auch gut. Und dadurch daß die leider so widerstandsfähig sind wie Kakerlaken, wird es auch für immer einen geben. Sündenbock mein ich jetzt. Ach, und was ich auch nicht verstehe: Warum heißen die Nazi-Frauen immer Elsa?! War das so ein beliebter Name damals oder hat der irgendeine Bedeutung von der ich nichts weiß? Wie auch immer insgesamt eine sehr witzige Comicverfilmung, wenn man’s nicht zu ernst nimmt :) Und immerhin weiß ich jetzt woher Jeff Dunham seine Idee für „Achmed, the dead terrorist“ hat…

Dublin im Mai oder Das wandelnde Lazarett

Regen…

Das kenn ich ja schon…

Aber nicht mit Schuhen die ein Loch in der Sohle haben…

Ankunft am 18. Mai am Dubliner Flughafen. Ich stelle fest daß der Flughafen größer geworden ist, aber ansonsten meinen Erinnerungen entspricht. Sowohl Heike als auch ich hatten nur Frühstück (2 Scheiben Brot) und selbiges war ca. 5 Stunden her. Gefühlt allerdings mindestens 8 Stunden. Wie dem auch sei, bevor wir uns den AirLink geschnappt haben mußten wir natürlich etwas essen und Dank meines bereits erwähnten grandiosen Gedächtnisses hatten wir unsere gewünschte Fast-Food-Kette auch bald gefunden. Ebenso die Bushaltestelle, die sich glücklicherweise auch noch am selben Platz wie vor 6 Jahren befindet. Was allerdings neu war: der Ticket-Automat. Den mußte ich sofort testen, was zu einem sehr schweren Portemonaie führte. Anscheinend zahlt in Irland keiner mit 2 € Stücken. Ich bekam mein Wechselgeld (auf 20€) in 1€ – und 50Cent- Stücken… Das Ticket kostet übrigens 6€…

Die Busfahrt und der Verkehr im allgemeinen ist auch noch wie früher. Mit dem Unterschied daß Irland jetzt von Meilen auf km/h umgestellt hat. Über das Hostel möchte ich nichts sagen, nur daß es selbst meine Erwartungen unterboten hat. Ich sag nur so viel: es wird renoviert und umgebaut, aber darüber verliert man auf der Homepage kein Wort… Wir waren also jeden Morgen so gegen acht Uhr wach. So viel zum Thema, daß ich im Urlaub meine Augenringe vernichten möchte… Aber sei’s drum. Den ersten Abend wollten wir ruhig verbringen. Nachdem wir uns also erst mal in der Gegend umgeschaut hatten bzw. ich meine Dublin-Straßen-Kenntnisse aufgefrischt hatte, nahmen wir den ersten Pub, der uns über den Weg lief: „Mother Kelly’s“ Vielleicht hätten wir doch erst vorsichtig einen Blick rein werfen sollen, denn drinnen erwarteten uns ca. 5 Männer ab 60 Jahren aufwärts und der Kellner stellte uns als das neue „Mondayspecial“ vor. Nun ja… wir hatten einen ruhigen Abend gewollt… und bekommen. Zusätzlich zu dem Geheimtipp (naja…) doch einfach mal einen Abend im „Celts“ zu verbringen. Ein Insider-Tipp den wohl alle Touris irgendwoher bekommen, denn außer den dort Beschäftigten gab es irgendwie keine Iren in diesem Pub. Bis auf zweien, die uns dann auch spontan auflauerten während Heike und ich uns eine rauchten und noch darüber unterhielten, wie wir den Tag in der „Medieval-Area“ fanden. Plötzlich stand also dieser geradezu Parade-Ire neben mir, sagte „High Five“ und hielt mir die Hand zum einschlagen hin. Kleine Randnotiz: dies ist ein Vorgang, der auf der Arbeit täglich praktiziert wird und dementsprechend schon ein Automatismus. Als Folge befanden wir uns recht schnell in einem ziemlich witzigen und verwirrenden Gespräch, der Abend flog nur so dahin und dann wurden wir auch schon vom Kellner auf die Straße befördert. Unsere vorherige, durch viel laufen angehäufte Müdigkeit war dahin und die Jungs (Gregory und Daniel) hatten eh nicht vor uns schon nach Hause zu lassen. Also sind wir tanzen gegangen. Greg und Dan waren jetzt nicht die besten Tänzer unter der Sonne, aber haben sich genug bewegt um auch die Aufmerksamkeit der Umstehenden zu erwecken und uns Mädels zu bespaßen. War ein wirklich netter Abend, der damit endete daß auch dieser Laden zu machte und wir auf die Straße befördert wurden. Da es mittlerweile schon recht spät war und wir wußten daß die Handwerker uns um 8 Uhr wecken würden, haben wir uns für den Heimweg entschieden, auch wenn die Jungs gerne weiter gefeiert hätten. Was auch immer das bei den Iren heißen mag…

Mittwoch haben wir dann mal meine alte Heimat „Bray“ besucht und ich bin in völliger Nostalgie, Melancholie und was-weiß-ich-noch-alles aufgegangen. Jedes Mädchen daß potentiell im Alter meiner Au-Pair-Kinder war, wurde von mir genauestens beäugt, aber ich glaube ich habe keine von ihnen gesehen. Was jetzt auch nicht traurig war. So gegen 16 Uhr, pünktlich wie jeden Tag, zogen die Wolken auf um uns eine kleine Dusche zu verpassen, weshalb wir uns auf den Weg zurück zum „Dart“ machten, der uns wieder nach Dublin bringen sollte. Denkste! Es kam eine Durchsage, die ich mein Lebtag in Irland noch nicht erlebt habe. Wegen Überflutung der Gleise war die Strecke vorrübergehend gesperrt. Ich habe 8 Monate in Bray verbracht und somit auch einiges an Regen mitbekommen, aber DAS war das allerneuste und überraschendste von allem! Bis wir am Donnerstag nach Howth gefahren sind. Und im Hafen etwas entdeckt haben. Seehunde!!! Frei lebende, wilde Seehunde! Im Hafenbecken!!! Ich bin immer noch völlig perplex. Ich könnte schwören wir haben 2 Stunden da gesessen und Seehunde geguckt. Oder die Seehunde haben uns geguckt. Welche Variante jetzt eher stimmt soll egal sein, aber es war einfach der Wahnsinn. Genauso wie die Tatsache daß ich es an dem Tag geschafft habe mir einen Sonnenbrand zu holen. In Irland. Im Mai… Klar, 1 Woche Gran Canaria und ich werde kein Stück braun. 1 Tag Howth und sofort Sonnenbrand, der sich tatsächlich in Bräune umwandelt. Weitere Notiz an mich: Muß nach Howth ziehen.

Den letzten Tag, Freitag, haben wir dann mit typischem Touri-Shopping verbracht. Oder eher: ich habe Heike durch die Gegend geschliffen damit ich Touri-Shoppen kann. Jetzt endlich, nach 6 Jahren Wartezeit war ich so dekandent und habe mir ein „Ireland“ T-Shirt gekauft. Damit war dann auch der Rückflug nur halb so wild. Ich hatte mein Shirt, meine Salt And Vinegar Crisps und meinen Koffer voller Cadbury’s Schoki… Toller Urlaub :D

Uuuuurlaaaaauuuub…

… und gerade rechtzeitig um meine Stimmung zu heben und mich zu erholen habe ich diesen link gefunden. Es ist immer wieder schön zu sehen daß man nicht allein ist, mit den ganzen seltsamen Dingen die man so erlebt :D

Ansonsten erfreut mich noch die Tatsache daß ich eine Woche in Dublin verbringen werde, also tatsächlich sowas wie Urlaub haben werde. Aber das erwähnte ich ja schon. Trotzdem nochmal für alle die es überlesen haben: ICH MACH URLAUB IN DUBLIN!!!! Woooohoooooo!!!!

Date mit der Schnullerfee

An dieser Stelle eine Umfrage: Kennt jemand überhaupt die Schnullerfee? Ich habe heute diverse Arbeitskollegen, die bereits Nachwuchs haben gefragt und von denen kannte keiner die Schnullerfee. Ich bis gestern Abend auch nicht. Aber sie scheint mit der Zahnfee verwandt zu sein.

Wie dem auch sei, gestern Abend klingelte es an meiner Tür. Da ich unangekündigtem Besuch nicht auf mache, wollte ich es erst ignorieren. Aber ich weiß auch, daß die Nachbarn zwischendurch mal anklingeln, also guck ich zumindest immer durch den Spion ob da nicht jemand steht. Zum Glück auch diesmal, sonst wäre mir diese wirklich geniale und irgendwie süße Geschichte entgangen.

Da steht also meine irgendwie verzweifelt drein schauende Nachbarin, die einen 3-jährigen Sohn hat und fragt mich ob ich eine braune Katze hätte… Ich so: Hä?! bzw. Wie meinen bitte? Sie läßt den Satz offenbar nochmal Revue passieren und setzt hinzu: „Eine Stoffkatze…“ Ich bin natürlich immer noch verwirrt aber antworte erst mal mit einem: „Nein, ich hab nur eine schwarze und die ist schon seit 26 Jahren in meinem Besitz, die geb ich nicht her. Ich kann Ihnen aber braune Teddies anbieten!?!“ Meine Nachbarin grinst mich wiederum verzweifelt an. „Ja, aber heute Nacht kommt doch die Schnullerfee…“ Zu diesem Zeitpunkt gehe ich vorsichtig und langsam einen Schritt zurück und fange an die Tür zu schließen. „…und der Anton wünscht sich eine braune Katze. Er will seinen Schnuller jetzt dagegen tauschen.“ Ich atme erleichtert auf und biete den einzigen Lösungsvorschlag an, der mir noch einfällt. „Real hat bis 22 Uhr auf…“

Ich bin selber gespannt, wie das ausgegangen ist. Ich werde berichten ;)

What’s New Pussycat…

… die Zeit rast nur so dahin und endlich, endlich, endlich, eeeeeeeendliiiiiiich rückt mein Urlaub in greifbare Nähe. Um genau zu sein sind es nur noch 4 Arbeitstage. And guess what: ich mache sogar richtigen Urlaub. Kein zu Hause rumhängen und überlegen ob ich mich dazu aufraffen soll aufzuräumen. Nein, ich fliege weg und zwar nach Dublin. Juhuuu, nach ganzen 6 Jahren werd ich mal wieder die irische Hauptstadt erkunden. Ich bin sehr gespannt was sich alles verändert hat. Und wenn ich zurück bin, werde ich hier (mehr oder weniger) berichten was alles so passiert ist. Mal gucken ob ich wieder irgendwas zensieren muß *kicher*

Sinnlose Hunde-Bemerkungen

Ab sofort werde ich nur noch früh morgens oder spät abends lange Touren mit dem Hund drehen, den ich seit neuestem übrigens nur noch Specki nenne. Warum? Also zweites, weil er so faul ist und weil er Speckfalten am Bauch hat *kichert* Außerdem… Spiky, Specki… da merkt doch keiner den Unterschied…

Und ersteres nicht nur, weil Specki dann fitter ist sondern auch weil dann kaum noch Menschen, speziell wieder Senioren, unterwegs sind. Ist schon mal jemand aufgefallen zu was für unqualifizierten Äußerungen wir Menschen uns herablassen nur um in irgendeiner Weise irgendetwas zu sagen?!* Nein? Beispiele gefällig? Nun, wenn ihr nicht weg klickt, kommt ihr eh nicht drum rum. Hier kommen sie:

1. Der Hund schnuppert am Boden rum. Alte Frau: „Jaja, lies du erst mal die Zeitung!“ Okay, den laß ich noch durchgehen aber dann…

2. „Riecht das lecker? Ja?! Riecht das fein?! Joaaaaa… Das ist fein, nich?“ Fassungungsloser Blick meinerseits. Den Kommentar daß Specki an den Exkrementen anderer Hunde schnüffelt behalte ich für mich…

3. „Och guck mal der kleine Fiffikus. Ja, wie heißt du denn?“ Ich beobachte gespannt wann sie wohl merkt daß der Hund nicht sprechen kann. Zehn Meter weiter, die gleiche Frau: „Hallo Fiffikus!“ Und ich überlege ob es auffällt wenn ich sie in den Baldeney-See schubse…

4. Jegliche Ansprache an den Hund ohne den Besitzer auch nur eines Blickes zu würdigen, aber eine Antwort zu erwarten… immer wieder spaßig…

* Die berühmteste Äußerung dieser Art dürfte sein: „Ich habe eine Melone getragen…“ :D

Zusatz: 5. Was haben die Leute heut mit Fiffi?!? Wir trafen einen älteren Herrn, der mit seiner Hunde-Dame unterwegs war. „Guck mal, noch ein kleines Mädchen.“ Er strahlte vor Begeisterung und ich empfand so etwas wie Sympathie. Trotzdem schüttelte ich den Kopf, denn immerhin ist Specki ein Männchen. Naja, jedenfalls war er das mal. Und dann kam wieder eine dieser Bemerkungen: „Na du kleiner Fiffibert!“ Ich bin zutiefst sprachlos…

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