One Of These Days

Senara’s (entspannte) Meckerecke

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin (25.-27. Mai 2007)

Freitag Mittag war es endlich so weit. Wir, also Robert und ich, haben uns auf den Weg nach Berlin gemacht. Uns begleiteten mehrere tausend Fußballfutzis…. Wenn man sich so sehr von Fußball fern hält wie ich, kriegt man leider nicht immer ganz mit, welche Orte man zu welcher Zeit meiden sollte… Freitag war es die A2. Normalerweise braucht man nach Berlin so um die 5 Stunden. Je nach Fahrer. Wir sind punkt zwölf los und waren abends um neun da. Und die Überraschung war groß, denn es handelte sich um ein Hotel mit 4 Sternen und, viel wichtiger, einem Whirlpool!!! (An dieser Stelle nochmals herzlichsten Dank an meinen Papa! Ich meld mich wenn wir mit der Küche durch sind!) Nach Entdeckungstour durchs Hotel und den kleinen Vorort von Berlin, Hennigsdorf hatten wir erst mal mächtig Kohldampf und sind zu Mc… einem bestimmten Fast-Food Restaurant gefahren. Dann war auch schon elf und wir dachten uns wir gehen mal besser schlafen wenn wir den nächsten Tag durch Berlin streifen wollen. Schlafen war aber nicht so einfach, da es verdammt heiß war. Man hätte natürlich auch die Heizung aus machen können, die irgendein Trottel angemacht hatte… Naja, wollen wir mal nicht zu hart ins Gericht gehen, denn der Regler war auch ziemlich im Eimer. Da hat sich alles mit gedreht was zu drehen war. Aber nach kurzer Knobelei hab ich das Problem, nach einer schlaflosen Nacht am nächsten Morgen beseitigt.

Nach dem bombastischen Frühstücksbuffet mit frischem Obst, gebratenem Speck etc. haben wir uns in den Kampf mit den Öffis gestürzt und sind nach einer dreiviertel Stunde in der „Friedrichsstraße“ angekommen. Von da hat ein netter älterer Herr uns den Weg bzw. die Bahn zum „Alexanderplatz“ gewiesen. Am Funkturm hatten wir erst mal ne Diskussion ob wir da hoch wollen. Prinzipiell natürlich schon, aaaaber bei einer Wartezeit von einer geschätzen Stunde und einem Preis von 8,50 Euro für einmal Aufzug fahren haben wir erst mal davon abgesehen und sind quer über den Alexanderplatz in Richtung „Unter den Linden“ gelatscht und damit den ganzen Weg Richtung „Brandenburger Tor“… Anfangs war das auch ganz nett. Haben bei diversen Museen halt gemacht. Dank der Eintrittpreise aber weder den Dom noch das Ägyptische Museum besucht. Man merkt echt daß Berlin pleite ist… Aber das deutsche Museum haben wir uns gegeben. Welch eine Informationsflut! Am Ende bin ich die Reihen nur noch zombiemäßig entlanggeschlichen. Etwa drei Stunden später ließen wir uns auch mal wieder im Sonnenlicht blicken und setzten den Weg zum „Brandenburger Tor“ fort. Je näher wie selbigem kamen desto mehr betrunkene, rot-weiß gekleidete Menschen verfolgten uns. An dem Punkt fiel Robert dann ein daß das DfB-Pokalspiel in Berlin stattfand. Das Tor haben wir uns dann quasi auf Distanz angesehen und sind in Richtung Bundestag abgebogen, wo ich feststellte daß ich einen Sonnenbrand bekommen hatte. Aber keine Angst, ich bin jetzt nicht braun 🙂 Am Kanzleramt vorbei sind wir dann zur „Siegessäule“ getapert. Mittlerweile mit Hunger bis unter den Armen und eigentlich keinen Bock mehr auf laufen. Aber es waren weder Busse noch Bahnen in Sicht. An der Säule angekommen gab es den nächsten Schock: Selbst dafür will man in Berlin mittlerweile Eintritt haben. Unglaublich. Wir haben dann die nächste Bus- oder Bahnstation gesucht und kamen am Zoo aus. Wir haben gar nicht erst nach den Eintrittspreisen geguckt und auch die ganzen „Unser Knut ist ja soooo toll“- Shirts und Taschen und was-weiß-ich ignoriert. Stattdessen haben wir uns in einer Nebenstraße endlich mal gesetzt. Und zwar in ein Restaurant namens „Torro Negro“. Klingt spanisch, war aber der Musik nach eindeutig türkisch. Dann verdunkelte sich der Himmel und das Unwetter brach los. Keine 2 Minuten vorher waren wir nach drinnen evakuiert worden. Das war der heftigste Hagelsturm den ich seit… öh… ca. 1997 in Frankreich erlebt habe. Nach dem Essen haben wir im Regen versucht eine kleine Shoppingtour hinzulegen uns dann aber doch langsam für die Heimreise entschieden. Zum Hotel versteht sich. Vor Ort hatte Robert wieder Hunger und wollte noch ins Restaurant. Ich hatte nen Salat. (So langsam wird es langweilig was?) Und dann: WHIRLPOOL, whoohoo!!! Und noch mehr whoohoo als ich endlich im Bett lag und, dank nicht aufgedrehter Heizung tatsächlich schlafen konnte!

Sonntag begann wieder mit Buffet und Fahrt nach Berlin rein. Ach ja, und gepackt hatten wir auch schon, weil auschecken ist ja immer spätestens Mittag… Wir sind den ganzen Tag die ehemalige Mauer entlang gerannt und mein persönlicher Höhepunkt von Berlin: ein 3-kugeliges Eis von Häagen Dasz… Ich sabber immer noch! Ich hab dann allerdings auch erst gegen 9 abends wieder Hunger gekriegt. Und das ist auch der einzige Grund warum ich erwachsen geworden bin (mal abgesehen davon daß man eh keine Möglichkeit hat was dagegen zu unternehmen). Man kann selber entscheiden ob man Fleisch zu Mittag ißt oder was vernünftiges wie ein Eis 🙂 Aber wo war ich?! Achja, wir wollten dann zum jüdischen Museum, was wir uns auch nur von außen angesehen haben. Den Karneval der Kulturen haben wir wegen erneut drohendem Unwetter und zu vielen Menschen dann auch mal ausgelassen und haben uns gegen 16 Uhr mal auf den Weg gen Essen gemacht. Und haben tatsächlich nur 5 Stunden gebraucht.

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