One Of These Days

Senara’s (entspannte) Meckerecke

Archiv für Dezember, 2007

Silvester die Zweite

Leute, geht die Welt schon wieder unter? Machen die Geschäfte am 2. nicht mehr auf? Oder hab ich irgendwas anderes nicht mitbekommen?! Ich bin gerade noch kurz bei der Bank gewesen und weil ich schon mal in der Gegend war, wollte ich ein Mini-Shopping veranstalten. Kurz zu Nanu-Nana um nach nem Kelch und nem Kalender zu gucken. Da ging es eigentlich auch ruhig zu. Kelche waren doof, aber nen Kalender hab ich noch gekriegt. Fröhlich pfeifend hab ich dann die Straße überquert um bei Edeka reinzuschauen. Die Tatsache daß die Autos weder vor noch zurück kamen hätte mich vielleicht schon stutzig machen sollen. Aber spätestens als mir 10 Leute mit leeren Einkaufswagen durch diesen Absperreingang-Dingens (wie heißt dieses Ding eigentlich?!) entgegen kamen hätten bei mir die Alarmglocken schrillen sollen. Ich bin trotzdem rein und 5 Meter hinter der Absperrung stand ich dann auch schon in der Kassenschlange die sich im Slalom um alle (!!!) Regale zog. Da ist mir dann ein Licht aufgegangen und ich hab gewendet. Den Zwischenstop beim Bäcker konnte ich allerdings nicht ausfallen lassen und es ging auch recht zügig voran dort. Hab mir spontan zu den Brötchen noch ne Donauwelle geholt *sabber* aber zurück zum Thema. Nach dem beobachteten Wahn hab ich beschlossen lieber zu Fuß zurück zu laufen anstatt die Bahn zu nehmen. War auch besser so, da in 2. Reihe parkende Autos vor dem Getränkemarkt die Gleise blockierten… Ich habe einen Blick bei Plus rein geworfen, gelacht und bin dann weiter nach Hause gelaufen. Gut daß ich nicht wirklich etwas brauchte… Sonst hätte ich mich wohl fürchterlich aufgeregt. Aber so… nö. Seh ich gar nicht ein 😉

Silvester die Erste

Es ist, wer hätte es gedacht, mal wieder Wochenende. Und mit großen Schritten, wie immer um diese Jahreszeit geht es auf Silvester zu. Normalerweise schmeißt Juvi ja jedes Jahr ne Party, aber wie unser großes Thema „Veränderung“ es so will, wird des wohl mal ausfallen. Stattdessen gibt es ein nettes Sit-In, wobei noch nicht ganz raus ist wo. Und bei mir macht sich langsam Panik breit, denn woher krieg ich in den nächsten Tagen ein Date für Silvester? Gut, da ist ne gewisse Auswahl an Kerlen, die gewisse Dinge von mir will… aber das ist ein anderes Thema. Ergo wird es wohl darauf hinauslaufen daß ich mein imaginäres Date, welches am 15.10. schon mal erwähnt wurde, endlich mal zurück rufe und frage ob es schon was vor hat… Oder wer weiß, vielleicht geschehen doch noch Zeichen und Wunder und… *träum*

Weihnachtsvorbereitungen (Part II)

Nachdem ich die Wohnung zum Glück schon schrittchenweise im Laufe der Woche aufgeräumt habe blieben nach der Arbeit nur noch ein erneutes Staubsaugen und das Kochen übrig. Auf beides hatte ich keine Lust. Ich bin jetzt anscheinend langsam in dem Alter, in dem ich 2 volle Tage brauche um auszunüchtern… Da es bereits halb 2 war, hab ich trotzdem mal eben den Staubsauger geschwungen und mir dann überlegt, daß egal wie blöd ich mich anstelle, ich für das Essen kochen nicht länger als ne Stunde brauchen würde. Ergo hab ich, na? Pause gemacht, genau. Gut aufgepaßt. Ab halb drei gings dann los. Vorsichtig das Gemüse gegart damit es nicht so matschig aussieht wie sonst und und schon mal den „Obstsalat“ vorbereitet. Um drei kam die Ente in den Ofen. Im Nahkampf mit dem Knoblauch hab ich mir dann eine Kriegverletzung zugezogen. Ist das peinlich? Wenn es wenigstens der Nahkampf mit der Ente gewesen wäre, aber nein. Ich habe inbrünstig geflucht beim Kochen oder meinetwegen auch inbrünstig gekocht beim Fluchen und pünktlich um 9 Minuten vor vier klingelte es an der Tür. Ich hatte gerade den Kaffee fertig. Dann wieder pünktlich um vier klingelte mein Handy. „Sag mal, sollten wir um 16 oder um 18 Uhr da sein?“, fragt meine Mutter. Gut daß sie meinen Blick nicht sehen konnte. Papa hat herzlich gelacht. „Öhm, 16“, antworte ich. „Gut, ich steh nämlich schon vor der Tür!“ …… Neun Minuten später hat sie dann an der Tür geklingelt. Wie auch immer…

Resumée: Die Wohnung steht noch, es ist nichts angebrannt, die Suppe wurde gerettet, alle die gegessen haben Leben nach meinen Informationen noch und sie haben beide aufgegessen. Oo Und so weit kann selbst elterliche Liebe nicht gehen, daß sie aufessen wenn es scheiße schmeckt! Und sogar mir extrem selbstkritischen Huhn hat es geschmeckt. Ergo: ein gelungenes Mahl.

Weihnachtsvorbereitungen (Part I)

Rückblende zu Sonntag, 23.12.07

Ich wache mit schrecklichem Nachdurst auf und denke: Verdammt, du willst die Knoblauchsuppe noch fertig machen. Dann versinke ich weitere 2 Stunden in traumlosen Schlaf. Ich wache wieder auf und leere erst mal die Wasserflasche neben dem Bett und dann die Blase. Letzteres nicht neben dem Bett… Wo ich schon mal im Bad bin, kann ich mich auch gleich mal „ausgehfertig“ machen bzw. so herrichten daß ich einigermaßen vorzeigbar bin. Und Frühstück ist auch ne super Idee. Nachdem das erledigt ist erst mal wieder Pause machen. War ja schon alles sehr anstrengend.

Suppenvorbereitung: so weit alles ganz einfach, aber die Suppe mittels Stärke binden ist schon ne Herausforderung. Nirgendwo findet man Dosierungsanleitungen, ergo wird ausprobiert. Und dann ging die Panik los. Erst tat sich in der Suppe gar nix und dann schmeckte sie auf einmal nur noch nach Stärke. Da halfen auch Kräuter nix und mehr Gemüsebrühe hätte das ganze nur versalzen. Damit ich also keinen Blödsinn anstelle in der Panik, hab ich es erst mal dabei belassen und wieder Pause gemacht. Nach einer weiteren Stunde schlafen, wachte ich auf und stellte fest daß die ganze Wohnung nach Knoblauch riecht. Aber wenigstens hatte ich auch eine Lösung für das Suppenproblem. Die mußte nur warten bis zum nächsten Tag, wenn die restlichen Vorbereitungen von nöten werden würden. Und ich hab sogar daran gedacht schon mal die Ente aus der Tiefkühltruhe zu holen.

Es ist ruhig… zu ruhig…

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und frau wird nachdenklich. Wenn dieses Jahr nicht turbulent war, dann weiß ich es auch nicht. Wäsche fressende Waschmaschinen, geknickte Urkunden, Trennungen, neue Freundschaften, scheinbar verfluchte Technik, Weiterbildung und was weiß ich noch alles. Das meiste hat sich irgendwie von selber erledigt… Zum Geburtstag soll ich wohl eine neue Waschmaschine bekommen, die Urkunde liegt mir als Zweitschrift vor (hmpf), man arrangiert sich mit der Technik, den Hausmeister gibts nicht mehr, mein Job ist bis 2010 sicher und ich bin relativ ausgeglichen, wenn auch sehr nachdenklich. Wenn die aktuelle Tendenz so weiter geht, dann wird 2008 wohl ziemlich entspannt. Und ganz ehrlich: Mir wird der Streß nicht fehlen 🙂 Aber zum Abschluß hat man mir nochmal ein nettes Oster… äh Weihnachtsei serviert. Mein offiziell zum 01.11.07 gekündigter Base-Vertrag hat mir eine Rechnung eingebracht. Für den Zeitraum 01.11 bis 30.11. Da kann doch was nicht stimmen?! Naja, nach den Feiertagen dann mal zur Bank und schön zurück buchen lassen. Eine mail haben die schon bekommen. Und wißt ihr was? Ich bin völlig ruhig…

Ohne Worte

Wenn die Hupe meines Autos so laut wäre wie ein Martinshorn…

Sinnlose Gedanken, die man sich so macht wenn man durch Holsterhausen läuft und die Zutaten für ein, laut Titel, gaaaanz einfaches Weihnachtsmenü sucht.

Wenn die Hupe meines Autos so laut wäre wie ein Martinshorn:

  • dann würde man mich nur ein einziges Mal schneiden
  • dann würde ich mal, nur so zum Spaß, durch eine Schule fahren und hupen damit diese ganzen Asiblagen mal die gesammelte „Air Pollution“ * zurück bekommen die ich täglich im Bus ertragen muß
  • dann würde ich mir mit jedem Krankenwagen ein Duell liefern
  • dann würde ich mir den gleichen Tick antrainieren wie der Polizist aus dem schwedischen Film „Cops“
  • dann wäre ich der glücklichste Mensch der Welt, denn das würde bedeuten daß ich ein Auto hätte 😉

Und was das Weihnachtsmenü angeht: Hurra, ich habe eine Ente ergattert. Ich habe mir nämlich selber wieder mal eine Herausforderung gestellt, an der ich wohl verzweifeln werde. Ich habe meinen Eltern versprochen, ihnen ein 3-Gänge-Menü bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise zu zaubern. Es wird eine Knoblauchsuppe geben, danach Ente an (Butter)Reis und (Rahm)Gemüse und zum krönenden Abschluß einen Obstsalat. Aber den Aufwand ist es wert, denn damit wird der Traum eines jeden Scheidungskindes wahr: Einen Abend mal wieder eine „normale Familie“ sein…

* „Air Pollution“: ein Begriff der durch einen bestimmten Sportlehrer geprägt und zu seiner Vervollkommnung gelangt ist. Es handelt sich hierbei um „Luftverschmutzung“ durch Lärm/ sinnloses Gerede (Anm.d.R.)