One Of These Days

Senara’s (entspannte) Meckerecke

Lügen auf spanisch

Gestern war ein großer Tag. Oder eher… ein langer Tag… So oder so als erstes: Mein Papa hatte Geburtstag, also an dieser Stelle nochmals Allerherzlichsten Glückwunsch!

Abgesehen davon habe ich Mittwochs meinen langen Arbeitstag und seit gestern ist der Tag danach noch lange nicht vorbei, denn ich habe meinen Spanischkurs angefangen. Das bedeutet: von der Arbeit aus nach Mülheim und dort die Zeit bis 19 Uhr 40 totschlagen. Mit Zwischenstop bei einer bekannten Fastfoodkette ging das dann auch relativ schnell, zumal ich ja erst mal die VHS finden mußte… Ich bin natürlich spontan in die falsche Richtung gelaufen. War aber nicht schlimm, die Aussicht war schön. Und wie gesagt, die Zeit mußte ja eh überbrückt werden. Was jetzt nicht heißt daß ich jedes Mal in die falsche Richtung laufen werde…

Abgesehen von den üblichen Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln haben wir am ersten Abend direkt gelernt zu lügen. Ich kann den Leuten jetzt erzählen daß ich eine englische Zahnärztin bin und dabei höflich bleiben… Und das alles auf spanisch!!! Ich bin begeistert. Wenn das so weiter geht stell ich mich bei meinem nächsten Spanienurlaub auch irgendwo an eine Ecke und versuche Sonnenschein zu verkaufen.

Der Rückweg lief dann nicht ganz so planmäßig… Gut… Meine U-Bahn hab ich bekommen und auch den Anschluß an die S-Bahn. Aber dann bin ich anstatt zum Hbf zu fahren, schon in Essen-West ausgestiegen, weil: is ja näher an zu Hause. Daß die Straßenbahn allerdings erst kurz vor elf kommen würde und es erst halb elf war (wenn überhaupt) hat meinen Plan um elf im Bett zu sein mal gehörig durcheinander gebracht. Ab da lief alles wie immer: „Man kann ja zumindest mal eine Haltestelle weiterlaufen. Nur um die Wartezeit zu überbrücken…“ ist ein Gedanke den ich mir abgewöhnen sollte. Es ist nicht das Schlimmste passiert und die Bahn kam während ich lief. Nein, das nicht. Aber die Wartezeit war immer noch genauso lang. Dann kommt der nächste böse Gedanke: „So schnell wie du gehst, bist du eher zu Hause als mit der Bahn…“ Hmmmmjah… in der Theorie vielleicht. In der Praxis wird der Weg dann gern mal doppelt so lang. Zumindest gefühlterweise… Vor allem wenn man vermeintliche Abkürzungen wählt… Ich habe einen Bus genommen und bin 2 Haltestellen mit gefahren und von dort aus hätte es einen Bus gegeben, der mich fast bis vor die Haustüre bringen würde. Und wieder wollte ich nur eine Haltestelle weiter laufen… Natürlich bin ich letztlich den ganzen Weg gelaufen. Nur um von weitem die ursprüngliche Straßenbahn zu sehen. Aber das war mir dann auch egal. Ich war auf jeden Fall schneller zu Hause als mit dem Bus. Und mit der Bahn wäre ich auch nur geschätzte 5 Minuten eher gewesen. Und vor allem durchgefroren. So hab ich was für meinen Kreislauf, meine Gesundheit und mein, seit neuestem anwesendes sportliches Ego getan. Wie immer also: Alles ist gut 🙂

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