One Of These Days

Senara’s (entspannte) Meckerecke

Hundemami für 7 Tage

… und die tausend Fragen, die sich dadurch für mich ergeben. Aber erst mal zur Vorgeschichte: Meine Mama macht Kurzurlaub oder so was und ich habe die Ehre mich um den kleinen Spike zu kümmern.

Isser nicht goldig?! Wie kann man da „nein“ sagen *seufzt* Ich hätte fast die Arbeit geschwänzt, weil er mich morgens immer mit seinen riiiiieeeesengroßen, braunen Augen anguckt, als wollte er sagen: Wie? Du läßt mich allein?!?! Ernsthaft, es ist total schwierig. Patienten haben mich angesprochen, warum ich diese Woche so traurig gucken würde. Und jedes Mal war ich kurz vorher in Gedanken bei dem kleinen Stinker. Wenigstens weiß ich jetzt, daß es wohl ganz gut ist, daß ich keinen eigenen Hund habe, da ich seltsame Veränderungen an mir und der Umwelt beobachte, sobald ich die Verantwortung für so einen kleinen Schatz trage. Womit wir auch bei meinen tausend Fragen wären.

  1. die wichtigste aller Fragen: Warum, zum Teufel, fängt es immer dann an zu regnen, wenn ich mit Spike raus will?!?!?!
  2. Warum werde ich zum Weichei, wenn ich mit dem Kleinen allein bin?! Sobald andere dabei sind bin ich konsequent. Nein, der Hund darf nicht auf die Couch, der schläft nicht bei mir im Bett und nein, der bekommt auch nichts vom Tisch solange die Erwachsenen noch essen. Das geht alles super. Aber kaum sind wir beide allein… *sniff* diese Augen!!! Ich sollte mich eh auf mein Essen konzentrieren, bloß nicht runter gucken…
  3. Wie kann ein Hund fauler sein, als ich?!?! Ich dachte mir: wenn ich eh schon früher aufstehen muß, um Gassi zu gehen, dann kann ich das auch gleich mit Sport verbinden. Ich wollte also Joggen. Und wer trottet da 50m weiter hinten an der langen Leine völlig unmotiviert hinterher?! Richtig… Aber Hauptsache toben wollen, wenn wir wieder zu Hause sind *Kopf schüttelt*
  4. Wie kann ein erwachsener Mann einen kleinen Hund anraunzen, nur weil es ein bißchen regnet und stürmt?! So geschehen, gestern. Da kam uns ein „Herr“ entgegen, bepackt mit 2 Aldi-Tüten und irrem Blick. Noch 10 Meter entfernt, brüllt der plötzlich los: Hau bloß ab da. Dem hätte ich zugetraut daß er nach dem Hund tritt. Zum Glück ist nichts passiert, außer daß ich zurück gebrüllt hab: Schönen Tag noch Sie Arschloch. Daraus ergibt sich:
  5. Warum werde ich zur Furie sobald jemand was gegen meinen Hund sagt?
  6. Woher kommt dieses „mein Hund“?! Ich meine natürlich, den Hund meiner Mutter *hüstel*
  7. Wie kann es sein, daß er seit gestern morgen nichts mehr gefressen hat, aber trotzdem bei jedem Gassi gehen ein Geschäft erledigt?! Der muß doch schon komplett leer sein *staunt*
  8. Warum haben alle Bösewichte Katzen, wo so ein kleines Fellknäuel wesentlich effektiver ist?! *Szene einblendet* „Smith, wo haben Sie den Zugangscode versteckt?“ Smith lacht. „Das wirst du nie rausfinden du Schurke. Die Welt ist gerettet. NIEMAND weiß wo der Code ist, außer mir. Und ICH werde dir gar nichts verraten. Nur zu, schieß doch!“ Der Schurke unterdrückt einen Wutanfall. Dann erinnert er sich an seine Geheimwaffe, die treu neben seinen Knöcheln sitzt und auf Befehle wartet. Er grinst. „Spike, du weißt was du zu tun hast!“ Vorsichtig kriecht der kleine Hund hinter dem Schreibtisch hervor, hockt sich direkt vor Smith und schaut ihn an. Dieser hält nur wenige Minuten durch. „Nein, warte, ich verrate es dir. Nur mach daß er wieder glücklich aussieht,“ schluchzt der Top-Spion… *Szene blendet aus*
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