One Of These Days

Senara’s (entspannte) Meckerecke

Archiv für Alltäglicher Wahnsinn

Integration, was ist das?!

Nein, dies wird keine erneute Hetzkampagne gegen anders-stämmige Mitbürger. Im Gegenteil, ich möchte einen Dialog widergeben. Eben beim Friseur:

Er (Türke, ca.30): Wo kummscht nochemol her? (<- soll Pfälzisch sein)

Ich: zuletzt habe ich in Essen gewohnt.

Er (winkt ab):  Do bin’sch gewese. Bass emol uff, jetzt weeß isch endlich woos die all vunne Integration babbele!

Ein Dialog

Im folgenden werden die teilhabenden Frauen als 1) und 2) abgekürzt:

 

1) Ich glaub ich mach mir gleich ne Pizza.

Frau 2 zeigt keinerlei Reaktion, Frau 1 wartet geduldig.

2) *stößt auf* Mahlzeit!

1) Ich nehm das als ein: Ich eß nix mehr.

2) *zeigt wiederum keine Reaktion.

2)Ich glaub ich mach mir gleich ne Pizza.

1) *guckt irritert*

Zusammenfassung Januar

Nachdem Einstein über die, zumindest bei Tierfreunden,  bekannte Regenbogenbrücke gegangen ist, sind Scooby und ich also allein umgezogen. Gut daß der Kleine nicht sowieso streßanfällig ist *verdreht Augen* Aber er hat sich wacker geschlagen, das muß man ihm lassen. Schnell hat er sich an die neue Umgebung gewöhnt. Im Gegensatz zu mir. Ich tue mich überraschend schwer. Aber der Reihe nach. Die erste Woche im neuen zu Hause verlief recht unspektakulär. Wenn man die Info daß jemand aus dem Freundeskreis eine Total-Op bekommen muß denn so bezeichnen möchte… Nicht zu vergessen die Info daß der neue Jobgeber eventuell bald Insolvenz anmelden muß. Erwähnte ich, daß ich Hoffnung hatte dieses Jahr würde gut werden?!?

Die 2. Januarwoche war ich dann wieder in Essen um einerseits meine Abschiedsparty zu „feiern“ und andererseits um den eigentlich Umzug zu vollziehen. Letzteres hat mir dann weitere Streßpickel verursacht. Zunächst mal hat sich das Unternehmen nicht um eine Halteverbotszone vor’m Haus gekümmert, wie es im Kostenvoranschlag stand. Dann gab es Probleme beim Abmontieren der Küche, weil niemand eine Zange hatte um irgendwelche Muttern zu lösen. (Letztendlich hab ich mir eine von den Bauarbeitern an der Hauptstraße geliehen…) Dann hieß es auf einmal daß im Lkw nicht mehr viel Platz wäre. Zu diesem Zeitpunkt erwähnte ich, daß auch noch Sachen aus dem Keller mit müßten. Die haben wir noch irgendwie unter bekommen. Dann wollte man Geld von mir haben, obwohl ich eine Rechnungszahlung vereinbart hatte. Und zu guter Letzt haben die auch noch Sachen stehen lassen, die mit sollten. Meine Stimmung war also großartig und die Wohnung sah aus als hätte sie einen Wasserschaden. Wieder mal war meine Planung durcheinander, war wohl nix mit: ich fahr nachmittags zurück. So gegen halb sieben bin ich dann mit voll gepacktem Auto (Wahnsinn was alles in einen Clio paßt) wieder Richtung Süden gefahren.

Die nächsten Tage habe ich damit verbracht den Meerschweinkäfig zu „pimpen“, da ich mir bei den SOS-Meerschweinchen einen neuen Freund für Scooby ausgesucht hatte. Der junge Herr heißt E.T. und ist wahrlich ein Wirbelwind. Mit seiner neugierigen und frechen Art reißt er nicht nur Scooby aus der Lethargie. Die beiden beim Spielen zu beobachten läßt einen wirklich alles drumherum vergessen. Deswegen werd ich genau das jetzt auch tun und nicht weiter darüber nachdenken daß ich meine Freunde vermisse…

 

Murphy ist ein Arsch

Aller Optimismus von gestern war hinüber als ich Einstein heut morgen röchelnd und apathisch im Käfig  vorgefunden hab. Nach ca. 2 Stunden im Wartezimmer des Tierarztes wurde er untersucht und mit der Diagnose Lungenentzündung durfte er wieder mit nach Hause. Ganz toll. Bitte alle ganz doll die Daumen drücken daß es ihm bald besser geht.

Nachtrag:

Die Nacht hat Einstein schonmal überstanden. Immerhin. Heute geht das Päppeln und pflegen weiter. Bitte weiterhin die Daumen drücken! Ach ja, ein frohes neues Jahr wünsch ich natürlich!

Murphy’s Law

Jaja, alles was schief gehen kann geht auch schief. Nachdem mein Monitor den Dienst quittiert hatte (WordPress berichtete), hat es ihm der Rest des Rechners am 2. Weihnachstag gleich getan… Heute war der  gute Björn hier und erklärte mir, daß ich ein neues Motherboard brauche. Ich hab ja auch nix anderes zu tun :/ Naja, netterweise kümmert sich Björn darum und ab dem 7.1. werde ich dann wieder venünftig online sein können. Nicht mehr nur über’s Netbook. Nicht daß ich das nicht mag, aber die Tastatur ist doch arg klein. Vor allem mit meinen frisch manikürten Fingernägeln. Ja, ihr habt richtig gelesen. Nachdem ich nun keine Masseurin mehr bin, hab ich tolle Fingernägel. Eine Spende der Ina-Stiftung 🙂

Ansonsten läuft bei diesem Umzug auch sonst nichts wie geplant bzw. die Planung ändert sich einfach mal alle paar Stunden. Zum Glück bin ich flexibel. Und seit heut mittag auch wieder einigermaßen entspannt. Alles wird gut, 2011 wird mindestens wieder so toll wie 2008.

Ach ja: den Fernseher kann man übrigens auch ans Netbook anschliessen 😀

Stille Nacht, Heilige Nacht…

… oder auch nicht… Ich werde an dieser Stelle mal meiner Rolle als Weihnachten-nicht-mögender Grinch gerecht und sage: HAHA, das habt ihr nun alle davon daß ihr unbedingt eine weiße Weihnacht wolltet!!!

Aber mal im Ernst, ich hoffe es hat sich keiner von euch unnötig ins Auto geschwungen und in Gefahr gebracht,  nur weil Weihnachten ist.  In diesem Sinne: Frohe Weihnachten! 🙂

 

Und weil’s so schön ironisch ist noch einer: LOL

Outing

… Ich möchte an dieser Stelle ein Bekenntnis ablegen. Ich bin ein Freak… Vor weniger als einer Stunde habe ich feststellen müssen daß mein Computer-Monitor über Nacht den Dienst quittiert hat. Vor ein paar Wochen hat er schon seltsame Geräusche gemacht, die im Laufe des Betriebs aber aufhörten und nach ein paar Tagen war sein Protest ganz verschwunden.

Wie ihr merkt, bin ich aber doch online. Wie das geht? Netbook sagt ihr? Ja, das dachte ich anfangs auch. Aber für den Alltag ist das Ding einfach zu klein. Nach dieser Feststellung hab ich auf meinem Schreibtischstuhl gesessen und bin für ein paar Minuten vor und zurück gewippt. Dann hatte ich diverse Zigaretten. Dann die Erleuchtung. Aber ohne vernünftigen Internetzugang war mir auch Buddha egal, also hab ich ihn verscheucht. Und während er so aus dem Wohnzimmerfenster sprang, fiel mein Blick auf den ungenutzten Fernseher. Meine Gedanken überschlugen sich, Fetzen wie „Mediacenter“ und „die haben alle ihren PC an den Fernseher angeschlossen“ erreichten mein Bewußtsein. Mit zittrigen Fingern hab ich also den Fernseher umgedreht um nachzusehen ob da passende Anschlüsse vorhanden sind. Das Ende der Geschichte ist, daß ich meinen Schreibtisch von allen anderen Dingen befreit habe und der riesige Fernseher dort trohnt, angeschlossen an den PC… Aber süchtig bin ich nicht! 🙂